
An und für sich ist man ja normalerweise mit dem erwachsen werden aus dem Alter der Zeichentrickfilme rausgewachsen. Aber ab und an finden sich neben den üblichen Sachen wie South Park, Drawn Together oder Simpsons einige Filme die im Gedächtnis bleiben.
Obwohl ich mir der Tatsache bewusst bin das sogut wie keiner meiner Besucher den Film welcher diesem Artikel als Inhalt dient kennt, möchte ich trotzdem einen heutzutage wohl “Independent” Film vorstellen.
Zunächst möchte ich jedoch erst einmal auf den Begriff “Felidae” eingehen. Dieser stammt aus dem lateinischen und bezeichnet die Familie der Katzen (so lehrt mich zumindest Onkel Wikipedia).
Der Film ist aber nicht als Dokumentation im Zeichentrick Stil zu verstehen, nein. Es handelt sich vielmehr um die Geschichte des Katers “Francis“, welcher durch mehrere Umzüge mit seinem Herrchen “Gustav” (welcher im Film wie jeder Mensch nur als Nebenhandlung zu betrachten ist) zu einem zynischen, sehr intelligenten wird.
Die Handlung baut anfangs mit einem erneuten Umzug von Francis und Gustav in ein altes Londoner Herrenhaus auf. Dort stellt der Kater innerhalb der ersten Schritte im Gebäude sofort einen recht durchdringlichen Gestank aus den oberen Stockwerken fest und bemerkt das etwas nicht stimmen kann.
Bei Nachforschungen die er zusammen mit dem leicht entstellten, ortsansässigen Kater “Blaubart” anstellt kommt er einem entsetzlichen Geheimnis auf die Spur. In seinem neuen Zuhause wurden einige Zeit vorher Versuche an Tieren durchgeführt um einen neuartigen Gewebekleber zu entwickeln, der Wunden umgehend verschließen kann. Hierzu wurden Katzen als Versuchstiere genommen.
Der im Film als Versuchsleiter genannte “Julius Preterius” hat allerhand Versuchstiere “verheizt” bis schließlich der eine, spätere Märtyrer im Film namens “Claudandus” (lat. einer, der geschlossen werden muss oder soll) unters Messer kommt. Dieser Kater hat die bis dahin einzigartige “Eigenschaft” nicht zu sterben. Dieser wurde von Preterius weiterhin bis zur unendlichen Mutation weiterhin behandelt. Als Preterius schließlich Verrückt wurde bekam Claudandus die Möglichkeit den Professor zu töten.
Daraufhin ging Claudandus als Märtyrer in die Geschichte ein und es bildete sich letztlich eine Sekte, die ihn verehrt. Francis wird von Blaubart schließlich dem “Katzengenie” Pascal vorgestellt, welcher im Film als außerordentlich gelehrter Kater dargestellt wird, der sogar in der Lage ist einen Computer zu bedienen. Zusammen mit ihm kommt er dem Geheimnis hinter der Handlung des Films letztlich auf die Spur und findet am Ende erschreckendes raus.
So… mehr möchte ich jetzt an dieser Stelle jedoch nicht preisgeben. Ich finde dieser Film ist etwas für Erwachsene, die einmal einen etwas anderen Streifen als das übliche Actiongedöns des Mainstreams sehen möchten. Aufgrund der blutigen Interpretation von Michael Schaack jedoch ausschließlich für Erwachsene!
Anbei noch ein – zwar in sehr schlechter Qualität gehaltener – aber hoffentlich interessanter Trailer den ich auf YouTube entdeckt habe.