
Das Codemasters spätestens seit Colin McRae Rally aus dem Jahre 1998 zumindest in dem Bereich des Rallye Sports die Hosen an hat weis ja jeder, der sich mit dem Gebiet ein wenig auseinandersetzt. Meine persönliche Meinung zu diesen Spielen ist geteilt, aber man kann es wohl als durchwachsen positiv ansehen.
Bei Dirt 2 haben die Codemaster allerdings den Vogel abgeschossen. Starke Grafik, Super Sound, “anderes” Interface … dieses Spiel setzt Maßstäbe – nicht nur grafisch, sondern auch vom Spiel Setting her.
Nicht wie bei anderen Rennspielen setzt Dirt 2 auf ein interaktiveres Menü, welches in Form eines … ja wie nennt man es … Fahrerlagers (genau) daherkommt und – so finde ich zumindest – einen frischen Wind in das Racing Genre bringt.

Colin McRae Dirt 2
Colin McRae Dirt 2 setzt insofern Maßstäbe, da hier eine recht einfache Steuerung, mit viel Action, schöner Grafik und eine – für Racing Spiele - tolle Story, welche zwar nicht sehr tief, aber immerhin schön verpackt ist.
Anders als in den bisherigen Rallye Simulationen startet man hier mit einem halbwegs vernünftigen Fahrzeug und kann sich relativ leicht Erfahrungs Punkte erarbeiten.
Einzig und allein zu bemängeln ist meiner Ansicht nach das Balancing. Die Kontrahenten auf den virtuellen Staubbahnen agieren anfangs zwar immer recht aggressiv, aber nach spätestens dem Viertel der Strecke fahren die sich entweder selbst über den Haufen, oder bremsen unsinniger weise in Haarnadelkurven auf Schrittgeschwindigkeit runter, was zwangsläufig immer dazu führt das man die Rennen mit Platz #1 abschließen kann.
Dies ist zwar für das Ego recht aufbauen, aber auf Dauer ein wenig langweilig.
Screenshots aus dem Spielverlauf werde ich bei Gelegenheit noch mit einstellen. Bis dahin, schönen Abend noch und immer schön Staub fressen
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